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Ein Anfang.

Ganz ehrlich – was ist schon Mode? Mode kommt und Mode geht. Bauchfrei, Schlaghosen oder das Arschgeweih – war das nicht alles mal Mode? Und jetzt?
Genau. Ist das alles Schnee von gestern, wenn nicht von vorgestern. Wobei- das könnte ja dann schon wieder der letzte Schrei werden- lange Blumenröcke aus den Neunzigern oder Plateauschuhe aus den wilden 80ern. Alles schon mal dagewesen, wird nur nochmal neu kombiniert, zusammengesetzt, einzelne Sachen ausgetauscht.
Warum wechselt die Mode dann ständig? Wäre es nicht besser, klüger und vor allem billiger für alle Modebewussten, wenn die Mode gleich bleiben würde? Wenn sich nichts ändern würde? Und wenn wir auch im nächsten Sommer in den Bikinis des vergangenen Sommers reinschlüpfen könnten, ohne uns von Freundinnen sagen lassen zu müssen, wie „hinter dem Mond“ man doch lebe.
Nun, könnte da der Geschäftsführer von H&M einwerfen, ebenso wie Karl Lagerfeld - das wäre doch langweilig. Langweilig, wenn die Leute jedes Jahr das gleiche tragen würden, jeder Mensch immer gleich aussehen würde. Das mag auf den ersten Blick sogar stimmen. Aber da stellt sich die Frage- macht einen Menschen eigentlich nicht sowieso etwas anderes aus? Nicht der Klamottenstil, die Mütze oder die Schuhe, sondern der Charakter, seine persönlichen Eigenschaften, die jeden Menschen in immer anderem Licht erscheinen lassen und ihn unverwechselbar machen?
Theoretisch. Besser wäre es auf jeden Fall. Doch diese Einsicht kommt zu spät. Schon seit Jahren gaukeln uns sogenannte „Modeexperten“ vor, was wir jetzt haben müssen, jetzt unbedingt brauchen und uns deswegen jetzt unbedingt kaufen müssen. Die mächtigen Klamottenunternehmen und Designer haben ihr Geld nicht dadurch verdient, immer das Gleiche herzustellen. Indem sie ständig wechselnde Trends zeigen, setzten sie ihre Kunden unter Druck. Und das geht auf den Geldbeutel. Ganz gerissene Taktik also. Wie wir uns dagegen wehren können? Tragt das T-Shirt eurer Oma, die Hose eures Vaters und die Gummistiefel, die ihr für das Zeltlager letztes Jahr gekauft habt. Und sicherlich wird man euch kritische Blicke nachwerfen, verwunderte vielleicht auch. Aber letzten Endes, wenn ihr das lange genug getragen habt, wird auch das ein Trend werden- und ihr könnt euch die Röhrenjeans und die T-Shirts mit den V-Ausschnitten kaufen, schließlich wollt ihr ja nicht jeden Trend mitmachen.
Man sieht, es ist aussichtslos. Auch könnte das jetzt noch ewig vertieft werden- wäre es nach meiner Schlussfolgerung, immer das Gleiche zu tragen, nicht unmöglich, Fortschritte zu erleben? Oder definiert sich heutzutage nicht jeder Mensch über seinen Style, seiner ganz persönlichen „Mode“? Doch dazu ein anderes Mal. Schließlich will ich euch nicht daran hindern, die alten Gummistiefel rauszusuchen- wird bestimmt der neueste Trend 

2.2.12 20:19
 


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